Markus’ Messaging Blog

Ein Weblog rund um das Thema Messaging

Archiv für die Kategorie ‘Outlook’

Autokorrektur in Outlook 2003 nach SP3 Installation fehlerhaft

Verfasst von Markus Mohmeyer am [10/10/2007]

Am 09. Oktober wurde ich durch die deutsche “Microsoft Outlook Newsgroup” von Tobias Nagel auf ein Problem aufmerksam gemacht, das für viele vielleicht nicht schwerwiegend ist, für andere aber als sehr störend empfunden wird. Bereits am 20. September hatte Robert Medlitsch in der Newsgroup vom selben Problem berichtet.

Nachdem das Service Pack 3 für Office 2003 installiert wurde, ist offensichtlich in Outlook 2003 die Autokorrektur-Funktion nicht mehr, oder nur noch teilweise funktionsfähig. In der Newsgroup werden folgende Fakten berichtet:

  • Wenn Outlook 2003 ohne “Word als E-Mail Editor” zum Erstellen neuer Nachrichten verwendet wird, dann ist die Autokorrektur generell nicht mehr aktiv
     
  • Wenn Outlook 2003 mit “Word als E-Mail Editor” verwendet wird, dann berichten einige Anwender, dass die Autokorrektur noch funktioniert, andere berichten auch dabei von Problemen.

Hier die beiden Newsgroup Threads, in denen aktuell zum Thema diskutiert wird…

microsoft.public.de.outlook >>> “Autokorrektur geht nicht mehr”
microsoft.public.de.outlook >>> “Outlook 2003 SP3 – Autokorrektur geht nicht mehr”

Auch in der englischen Outlook Newsgroup wurde das Problem bereits diskutiert…

microsoft.public.outlook.general >>> Outlook 2003 SP3 auto correct not working

Der Versuch das Problem nachzustellen hat direkt und ohne Umweg zum Erfolg geführt.
Outlook 2003 mit installiertem Service Pack 2 wurde auf die Funktionsfähigkeit der Autokorrektur überprüft (Ergebnis: Funktion gegeben) und im Anschluss wurde auf SP3 aktualisiert. Nach dem Neustart des Systems habe ich die fehlerhafte Autokorrektur in Outlook sofort feststellen können.

Im Anschluss darann dann noch schnell beim Microsoft Produkt Suppport Service (PSS) einen entsprechenden Case mit “Hotfix Request” geöffnet. Es scheint so, als ob bereits aus verschiedenen Richtungen an Microsoft von diesem Problem berichtet wurde.
Aktuell bleibt abzuwarten, ob das Problem vom Microsoft Development als BUG erkannt wird und ob ein entsprechender Hotfix dazu erstellt wird (wovon ich fest ausgehe).

Ich werde über die weiteren Ereignisse hier im Blog und in der Newsgroup berichten.

 
Workaround

Als Workaround funktioniert die Verwendung der Option “Word als E-Mail Editor verwenden”.

 
Neuigkeiten zum Thema

11.10.2007 Microsoft PSS hat mich davon in Kenntnis gesetzt, dass das Verhalten als BUG anerkannt wurde und dass aktuell an einer Fehlerbehebung gearbeitet wird
17.10.2007 Microsoft stellt einen KB-Artikel zum Thema online: http://support.microsoft.com/kb/943519/
25.10.2007 Microsoft hat verkündet, dass der BUG im “2003 Rollup Post SP3 Paket” behoben werden soll, das im Dezember veröffentlicht wird.
13.12.2007 Hotfix wurde von Microsoft fertiggestellt, aber noch nicht veröffentlicht. Aktuell befindet sich der Hotfix angeblich noch in der Qualitätsprüfung.
==> Fragt mich bei dringendem Bedarf per E-Mail nach Details!
14.01.2008 KB-Artikel für den Hotfix steht ab sofort unter folgendem Link zur Verfügung:
http://support.microsoft.com/kb/935411
12.03.2008 Mit dem heutigen “Microsoft Patchday” wurde ein Patch verteilt, welcher laut einigen Anwendern das Outlook Autokorrektur Problem behebt. Welcher Patch die heilende Wirkung hat, ist bisher unbekannt.

 
 
Links zum Thema

http://www.borkoffice.de/html/autokorrektur.html
http://office.microsoft.com/de-de/help/CH101178651031.aspx
http://office.microsoft.com/de-de/outlook/HP030853981031.aspx

 
Kewywords:  Autokorrektur Outlook 2003 Service Pack 3 Office 2003

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Service Pack 3 für Office 2003

Verfasst von Markus Mohmeyer am [18/09/2007]

Microsoft hat heute am 18. September 2007 das Office 2003 Service Pack 3 veröffentlicht.

Das Service Pack 3 bietet wie auch die vorherigen Service Packs Verbesserungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung. Trotz der Verfügbarkeit von Office 2007 wird Office 2003 noch von sehr vielen Anwendern genutzt. Aus diesem Grund gibt es seitens Microsoft noch ausführliche Unterstützung dazu.

Das Service Pack 3 wird aktuell noch nicht über “Windows Update” und “Microsoft Update” und über die Funktion “Automatische Updates” verteilt. Dies wird jedoch in Kürze der Fall sein.

 
Neue Funktionen und Änderungen

  • Excel 2003:  Reparaturoption beim Offnen einer beschädigten .XLS-Datei
  • Access 2003:  Add-Ins können nun auch unter Windows Vista installiert werden
  • Word 2003:  Es können jetzt Textkopien aus Webmail-Anwendungen ohne Absturz eingefügt werden
  • Word 2003:  Die Option “Schnellspeicherung” entfällt, da diese ein Sicherheitsrisiko darstellt
  • Verschiedene Kompatibilitätsverbesserungen mit den Microsoft-Produkten Vista, Office 2007, Internet Explorer 7 und Windows Sharepoint Services

 
Probleme die vom Service Pack 3 behoben werden

Outlook 2003 http://support.microsoft.com/kb/938802/
Word 2003 http://support.microsoft.com/kb/938799/
Excel 2003 http://support.microsoft.com/kb/938790/
PowerPoint 2003 http://support.microsoft.com/kb/938801/

 

Feststellen ob das Service Pack 3 installiert ist

Im folgenden KB-Artikel wird beschrieben, wie genau man die Version von Office bestimmen kann:
http://support.microsoft.com/kb/821549/

 
Versionsnummern der Office 2003 Programmdateien je nach ServicePack…

Dateiname Datei Version SP3 Datei Version SP2 Datei Version SP1
Excel.exe 11.0.8169.0 11.0.7969.0 11.0.6355.0
Winword.exe 11.0.8169.0 11.0.7969.0 11.0.6359.0
Outlook.exe 11.0.8169.0 11.0.7969.0 11.0.6353.0
Powerpoint.exe 11.0.8169.0 11.0.7969.0 11.0.6361.0
Mso.dll 11.0.8172.0 11.0.7969.0 11.0.6361.0
Mspub.exe 11.0.8166.0 11.0.7969.0 11.0.6255.0
Msaccess.exe 11.0.8166.0 11.0.7969.0 11.0.6355.0
Infopath.exe 11.0.8165.0 11.0.7969.0 11.0.6357.0
Frontpg.exe 11.0.8164.0 11.0.7969.0 11.0.6356.0

 

Download des Service Pack 3

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=e25b7049-3e13-433b-b9d2-5e3c1132f206&displaylang=en

 
Faustregeln zur Implementierung

  • Installation in einer nicht produktiven Testumgebung
  • Durchführung aktiver Tests (Standardfunktionen, Zusatzapplikationen, Add-Ins)
  • 2 bis 4 Wochen auf eventuelle Microsoft Meldungen hinsichtlich Problemen warten und Newsgroups lesen
  • Installation in Produktion und dokumentieren des genauen Vorgehens (vor Beginn Datensicherung)

    ! Hinweis !
    Für Probleme und Schwierigkeiten die bei oder nach der Installation des Service Pack 3 auftreten, erhält man unter folgender Adresse kostenlosen Online Support von Microsoft:  http://support.microsoft.com/oas/?&gprid=6527

  • Links zum Thema

    Microsoft Knowledgebase (KB923618)
    Microsoft Office 2003 SP3 Available Tomorrow
    Microsoft releasing Office 2003 SP3 Tuesday, disabling Word 2003’s ‘fast save’ feature
    Frequently asked questions about the Local Install Source feature (MSOCACHE) in Office 2003

     
    Keywords:  Office 2003 ServicePack 3 Service Pack 3 O2K3 SP3

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    Outlook 2007 Beta und Zugriff auf Exchange 5.5/2000/2003

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [11/11/2006]

    Seit dem 23. Mai 2006 ist “Office System 2007 Beta2″ für die Öffentlichkeit zugänglich. Immer wieder sind in den Outlook- und Exchange-Newsgroups Fragen zu lesen, die darauf schliessen, dass Anwender und sogar Administratoren das neue Outlook 2007 Beta2 in produktiven Umgebungen einsetzen.

    Microsoft empfiehlt in der weiterführenden Dokumentation zu der Beta2-Version von Office 2007 ausdrücklich, dass diese Version nicht in der Produktion betrieben werden darf. Aber wer liest diese Info schon immer, wenn man doch übereifrig und neugierig auf ein komplett neues Outlook und dessen Features ist?

     
    Ein kleiner Rückblick in die Vergangenheit

    Als die finale Version von Outlook 2003 veröffentlicht wurde, dauert es nicht lange und in den Newsgroups standen erste Hilferufe, als ganz plötzlich in etlichen Umgebungen die Exchange 5.5 Informationsspeicherdienste nicht mehr reagierten und sich beendeten. Ich erinnere mich sehr genau, denn ich selbst war als Administrator auch Opfer dieser “Store Crashs”.


    Was war passiert?

    Outlook 2003 hat die Server-seitigen Regeln in einem Exchange 5.5 Postfach konvertiert und dies führte zu einer fehlerhaften Eigenschaft, womit der Store von Exchange 5.5 nicht umgehen konnte. Wurden derartige Regeln angewendet, hatte dies zur Folge, dass der Exchange 5.5-Informationsspeicher plötzlich und unerwartet nicht mehr reagierte oder sich beendete. Auch der Anwender von Outlook 2003 wunderte sich, dass Outlook ständig “wegflog”.
    Schnell brachte Microsoft einen entsprechenden Hotfix für diese Anfälligkeit heraus, welcher Exchange 5.5 nach der Installation mit Outlook 2003 stabil laufen ließ. Nachzulesen ist dies auch in folgenden Artikeln:

    834466 - The Information Store service and Outlook 2003 crashes intermittently when Outlook 2003 clients connect to a mailbox on an Exchange 5.5 server

    Office Online Artikel – Critical Update for Exchange Server 5.5 Required Before Installing Outlook 2003


    Ist Exchange 5.5 mit Outlook 2007 erneut gefährdet?

    Die Antwortet (Stand Juli 2006) lautet NEIN.
    Outlook 2007 kann sich nicht gegen einen Exchange 5.5 Server über die MAPI-Schnittstelle verbinden. Microsoft hat diese Begrenzung festgelegt und ab der Beta2 kommt nun auch folgende Fehlermeldung bei einem Zugriffsversuch in der genannten Konstellation:

    Cannot open your default e-mail folders. The resource that you are trying to use is located on an unsupported version of Microsoft Exchange Server.

    Es ist sehr unwahrscheinlich, aber natürlich nicht ausgeschlossen, dass Microsoft diese Begrenzung künftig noch entfernt.


    Risiken beim Zugriff mit Outlook 2007 auf Exchange 2000 und 2003

    Trotz zahlreicher und ausführlicher Tests (Microsoft intern und im Beta Programm) beim Zugriff von Outlook 2007 gegen Exchange 2000 und 2003 ist es natürlich nicht absolut auszuschließen, dass ähnliche Nebeneffekte auftreten, wie dies bei Outlook 2003 gegen Exchange 5.5 der Fall war. Gerade Beta Software hat noch Bugs und so ist es mehr als sinnvoll eine Schranke vor die Strasse zu bauen über die “Outlook 2007 Beta Autos” fahren können.

    Ich selbst habe kürzlich in der von mir betreuten Exchange Umgebung im Exchange System Manager gesehen, dass sich Outlook 2007 Clients mit der Versionsnummer 12.x.xxxx.x gegen Exchange verbinden. Da kam ich dann ins Grübeln und entschloss mich dazu diesen Artikel zu schreiben.


    Was kann ein Administrator tun, um den Zugriff von Outlook 2007 zu verhindern?

    Es gibt die Möglichkeit mit Hilfe des Registry-Keys “Disable MAPI Clients“, welcher auf dem Exchange Server implementiert werden muss, eine oder mehrere MAPI-Versionen oder einen kompletten Bereich zu sperren. Der folgende Microsoft KB-Artikel ist die Grundlage dafür:

    288894 – How to disable MAPI client access to an Exchange Server 2003 computer or to an Exchange 2000 Server computer


    Die Zugriffs-Sperre – so wird’s gemacht

    ACHTUNG: Ich habe die folgenden Informationen sauber recherchiert und getestet. Trotzdem ist nicht jede Umgebung identisch und auch mir passiert mal ein Tippfehler oder eine falsche Interpretation.
    Für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Fehler meiner Beschreibung und Fehler beim Editieren der Registry geschehen, übernehme ich keine Garantie. Änderungen in produktiven Umgebungen sollten vor der Implementierung in einer identisch aufgebauten Testumgebung ausführlich getestet werden!

    Ich erkläre im folgenden Beispiel, wie der Zugriff aller Versionen von Outlook 2007 bei Exchange 2000 und Exchange 2003 gesperrt wird. Es ist auch möglich einzelne Versionen zu sperren. Bis zur Veröffentlichung der “Final Release” macht es natürlich nicht unbedingt Sinn jede Version einzeln zu erfassen, wenn alle Versionen von Outlook2007 gesperrt werden sollen.

    Wie im oben genannten KB-Artikel beschrieben, muss eine neue Zeichenfolge (REG_SZ) namens “Disable MAPI Clients” an folgender Stelle in der Registry plaziert werden:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\ParametersSystem

    Jetzt muss noch der Wert der MAPI-Versionen festgelegt werden, dessen Zugriff verhindert werden soll.Schaut man im Exchange System Manager unter den Anmeldungen beim Mailbox Store, stellt sich das Format einer MAPI-Version des Outlook Clients wie folgt dar (Beipiel einer älteren Outlook 2007 Beta Version):

    12.0.4017.1006

    Der Bereich, den wir festlegen wollen muss nun in ein etwas anderes Format gebracht werden, damit der Exchange Store das Format richtig erkennt. Dazu wird die “.0.” in der Versionsnummer einfach weggelassen.

    Wenn man also ausschließlich die im Beispiel oben genannte Versionsnummer sperren wollen würde, wäre dieses Format korrekt:

    12.4017.1006

    Um den kompletten Bereich der Outlook 2007 MAPI-Versionen zu sperren, ergibt sich folgender Wert:

    12.0000.0-12.9999.9

    Damit ist sichergestellt, dass alle denkbaren MAPI-Versionen von Outlook 2007 (Version 12) erfasst sind.In der Registry sieht das ganze dann wie folgt aus:

    disable-outlook2007-connection

    Sollen z.B. nur Beta Versionen von Outlook 2007 für den MAPI-Zugriff gesperrt werden, dann ist folgender Bereich zu wählen, da die RTM Version laut Jensen Harris (The Office 2007 UI Bible) voraussichtlich die Versionsnummer “12.0.4518.1014″ haben wird: 12.0000.0-12.4518.0

    Ist der Wert korrekt eingetragen, muss bei der Verwendung von Exchange 2000 nun noch der Informationsspeicher Dienst neu gestartet werden.
    Bei Exchange 2003 muss nur maximal 15 Minuten gewartet werden, da hier alle 15 Minuten Registry-Änderungen übernommen werden.

    Wenn sich nun ein Outlook 2007 Client gegen den Server per MAPI verbindet, bekommt der Anwender laut Microsoft einen Hinweis mit folgendem Text:

    Ihr Exchange Server-Administrator hat die Version von Outlook, das Sie verwenden, blockiert. Wenden Sie sich an ihren Administrator.

    …oder…

    Your Exchange Server administrator has blocked the version of Outlook that you are using. Contact your administrator for assistance.

    Ich kann nach meinen Tests mit einer Outlook 2007 Beta (Version 12.0.4017.1006) jedoch nur folgende Meldung bestätigen:

    Ihre Standard-E-Mail-Ordner können nicht geöffnet werden. Der Microsoft Exchange Server-Computer steht nicht zur Verfügung. Das Netzwerk antwortet nicht, oder der Server wurde für Wartungsarbeiten heruntergefahren

    Es mag aber sein, dass die etwas sprechende Meldung in der Beta2 von Outlook 2007 nocht nicht implementiert war. Man wird es sehen, wenn die finale Version kommt.


    Und jetzt noch ein paar Fakten aus der Praxis

    • In einer Exchange Cluster-Umgebung genügt es nicht nur die Cluster Ressorce “Exchange Information Store Instance” zu beenden und wieder zu starten. Hier muss zusätzlich im Windows Dienste Manager der Dienst “Exchange Information Store” neu gestartet werden, damit die Verbindungs-Sperre greift.
    • Die Verbindungs-Sperre greift für einen Outlook Client nicht, wenn dieser noch geöffnet war. Nach dem Re-Connect von Outlook gegen Exchange funktioniert der Zugriff noch. Zumindest konnte ich dieses Verhalten bei Exchange 2000 beobachten. Erst nach dem Neustart von Outlook wird der Zugriff verhindert und eine entsprechende Meldung kommt.
    • Die Zugriffs-Sperre greift nicht, wenn der Bereich des Registry Keys “Disable MAPI Clients” im folgenden Format angegeben wird: 12.0.0-12.9.9
      So ist es richtig und so funktioniert es auch nur: 12.0000.0-12.9999.9
    • Wenn eine einzelne Version von Outlook 2007 gesperrt werden soll, dessen Version unbekannt ist und welche ermittelt werden soll, dann ist die Versionsnummer der Datei “Emsmdb32.dll” auf dem Client relevant. Es ist ein Trugschluss, dass die Dateien Outlook.exe, Outlib.dll oder Msmapi32.dll hierfür zutreffen.
    • Diese ganzen Einstellungen sollten natürlich dokumentiert und nicht vergessen werden. Es kommt die Zeit, wo Outlook 2007 “final wird” und spätestens wenn die Freigabe des Zugriffs in Produrion für “OL2k7″ erteilt wird, sollte sich der Exchange Administrator wieder an diese Aktion erinnern!


    Links zum Thema

    256986 – Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung

    328240 – How to put server-side restrictions on clients that are used to access Exchange 2000 mailboxes

    288894 – XADM: Feature to Disable MAPI Client Access

    Artikel “Exchange und Outlook Build Nummern” von Frank Carius:
    http://www.msexchangefaq.de/admin/build.htm

     

    Keywords: Outlook 2007 Beta Disable MAPI Clients Versionsnummer sperren

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    Neue Mails bei Stellvertreter unsichtbar?

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [21/06/2006]

     

     
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    Fehlersuche Outlook Formular Probleme

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [05/06/2006]

     

     
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    Immer Ärger mit den Outlook Forms? "ForceFormReload" kann Abhilfe schaffen…

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [11/04/2006]

     

     
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    Fehler in Outlook oder beim Start von Outlook? Probleme mit einem Add-In? "Deaktivierte Elemente" könnte das Zauberwort sein

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [05/01/2006]

     

     
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    Achtung Stolperstein: Geburtstags-Terminverwaltung bei Outlook 2003

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [05/01/2006]

    Fast jeder Outlook Anwender nutzt neben der Mailfunktion und dem Kalender auch den Kontakt-Ordner um dort Adressdaten (Telefonnummern, E-Mail Adressen, Postadressen) abzulegen.

    Haben Sie in Ihren Kontakten auch das Feld “Geburtstag” (im Reiter “Details”) befüllt? Wenn ja, werden Sie wissen, dass das entsprechende Geburtags-Datum nach der Eingabe in einem Kontakt in den Outlook Kalender übernommen wird. Schaut man im Kalender ist ein ganztägiger Termin mit der Bezeichnung “Geburtstag von VORNAME NACHNAME” zu sehen.

    Nun kann es vorkommen, dass man sich bei der Eingabe eines Geburtstags in einem Kontakt vertippt und ein falsches Datum wird im Kalender befüllt. Was passiert nun aber, wenn Sie im Kontakt das Datum korrigieren und den Kontakt erneut speichern?

    Achtung Stolperstein bei Outlook 2003!

    In Versionen bis Outlook XP (Outlook 97,Outlook 98, Outlook 2000, Outlook XP) wird nun im Kalender der fehlerhafte ganztägige Termin entfernt und der neue Termin am neuen Tag eingetragen.

    Das Verhalten hat sich mit Outlook 2003 geändert. Der ursprüngliche Termin wird nun nicht mehr gelöscht, aber es wird trotzdem der neue Termin im Kalender erstellt. Man hat nun also zwei Geburtstagseinträge im Kalender.
    Diese Änderung im Outlook Code ist nun “by design”. Bei früheren Outlook Versionen war der Kontakt mit dem Geburtstags-Termin direkt verknüpft, wobei es Probleme mit nicht ASCII Zeichen (Unicode) gab. Aus diesem Grund wurde auf diese Methode in Outlook 2003 nun verzichtet.

    Man muss also einfach wissen, dass man bei Geburtstags-Änderungen in Kontakten mit Outlook 2003 den ursprünglichen Termin nach der Änderung manuell löscht.

     
    Keywords:  Outlook Geburtstag Terminverwaltung Outlook Geburtstage

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    Outlook Synchronisierungsprotokoll erzwingen (AlwaysSaveSyncLog)

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [16/12/2005]

     

     
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    Die Outlook Startparameter

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [30/11/2005]

     

     
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    Outlook 12 – die Autokonfiguration

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [01/11/2005]

    Seit dem 31.10.2005 sind erste Bilder der Office Version 12 verfügbar. Auf den Seiten von Winfute wurden einige Screenshots der Applikationen von Office 12 bereitgestellt.

    In diesem Zusammenhang finde ich die Outlook 12 Screenshots sehr interessant. Wie bereits in meinem Beitrag Exchange Versionsgeflüster: Codename E12 – Part1 genannt, wird in der neuen Exchange Version die “Outlook Autokonfiguration” verfügbar sein. Damit werden Server Einstellungen für Outlook direkt aus dem Active Directory gelesen und in das lokale Outlook Profil übertragen.

    Der erste Start von “Outlook 12″ stellt sich dann in etwa so dar…

    Im zweiten Screenshot ist dann schon etwas mehr zu sehen…

    Es ist zu sehen, dass zuerst eine Netzwerkverbindung gegen das Active Directory aufgebaut wird. Ist dies erfolgreich geschehen, werden die Outlook relevanten Server Einstellungen ausgelesen und loal ins Outlook Profil geschrieben.
    Im nächsten Schritt werden die Einstellungen unter Verwendung des Domänen-Passworts gegen das AD getestet. Als letztes wird eine Test-eMail an den User Principal Name (UPN), also an die primäre SMTP-Adresse geschickt.
    Sofern alle Schritte positiv quittiert wurden, wird vermutlich aus dem “RETRY”-Button ein “NEXT” und Outlook startet.

    Die Beta1 von Office 12 wird laut Microsoft noch im November an die Beta-Tester verschickt. Laut aktuellen Angaben kommt die RTM von Office 12 in der zweiten Jahreshälfte 2006 auf den Markt. Ihr wollt selbst Beta-Tester werden? Einfach anmelden: http://www.microsoft.com/emea/msdn/betaexperience/

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    HOWTO: Ändern des Offlinedatei-Pfads für den Outlook 2003 Cached Modus

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [26/10/2005]

     

     
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    http://outlooknewsgroupfaq.de/2005/10/26/ost-pfad-fur-outlook-cached-mode-aendern/

     

     

     

     

     

     

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    Exchange Server und Outlook Performance Probleme? – Desktop Search Engines im Netzwerk?

    Verfasst von Markus Mohmeyer am [26/10/2005]

    Von Zeit zu Zeit kamen mir in jüngster Vergangenheit Hinweise einiger Anwender zu Ohren, dass während der Nutzung von Outlook 2002 oder 2003 die Meldung “Outlook versucht Daten vom Microsoft Exchange Server SERVERNAME abzurufen” angezeigt wird. Anwender mit älteren Outlook Versionen (2000, 97) beklagen immer häufiger, dass Outlook einfach eine Weile nicht reagiert.

    Wo setze ich als Administrator des Mailsystems nun mit der Fehlersuche an?

    Die genannten Anzeichen können verschiedene Gründe haben, wie z.B. Netzwerkprobleme, hohe Auslastung des Exchange Servers, Probleme mit der Namensauflösung, etc.
    Was aber, wenn alle möglichen Fehlerquellen nicht bestätigt werden können? Selbst der mitgeschnittene Netzwerkmonitor-Trace zeigt keine Verbindungsabbrüche oder Probleme im DNS.

    Ein beachtlicher Punkt in diesem Zusammenhang, welcher sowohl die lokale Outlook-, als auch die Exchange Server-Belastung stark beeinträchtigen kann, wird gerne übersehen und ist möglicherweise Grund für die Verzögerungen:
    Die Verwendung einer “Desktop Search Engine” (DSE) wie z.B. “Copernic Desktop Search”, “MSN Search Toolbar” oder “Yahoo Desktop Search” nimmt bei Anwendern immer mehr an Beliebtheit zu. Oft werden diese Programme schon per Installation automatisch so konfiguriert, dass neben einer lokalen Festplatte auch Persönliche Ordner (PSTs) und sogar das komplette Exchange Postfach des Anwenders indiziert wird, um so später Suchanfragen über vorhandene Mails nach bestimmten Schlagwörtern tätigen zu können.

    Per Standard greift der “Outlook-Indizierunsmechanismus” der DSE über die MAPI-Schnittstelle auf das Exchange Postfach zu und verursacht durch einen intensiven Leseprozess eine gewisse Last auf dem Exchange Server oder sogar auch auf dem Client. Eine Überbelastung von Exchange ist denkbar, welche sich nachteilig auf alle Outlook Anwender auswirken kann.

    Mit dem Microsoft Tool “Exchange Server User Monitor” (ExMon, siehe: http://www.msexchange.org/tutorials/Microsoft-Exchange-Server-User-Monitor.html) habe ich als Administrator nun die Möglichkeit auf Basis einer MAPI-Analyse eine Auswertung der Protokollnutzung durchzuführen. Exmon liefert schnell und zuverlässig Ergebnisse und stellt die Namen der Exchange Mailboxen aufsteigend nach der Höhe der Nutzungsintensität dar. Postfächer, welche auf Clients mit DSE genutzt werden, sind im Exmon Ausgabefenster an oberer Stelle zu sehen.

    Es gibt verschiedene Ansätze der Problematik Abhilfe zu schaffen…

    1. Nutzung von Outlook 2003 in Verbindung mit dem “Outlook Cached Mode”
    2. Verhinderung, dass ein Anwender eine DSE nutzen kann (z.B. durch die Verwendung einer Client basierten Software Policy, oder durch eine betriebliche Vorschrift)
    3. Verwendung einer Volltextindizierung auf dem Exchange Server für bestimmte Postfächer (hier wird jedoch nur eine schnelle Suche mittels der Outlook eigenen Suchmöglichkeiten erreicht)
    4. Monitoring der Client basierten MAPI-Indizierungszugriffe und Erweiterung der Exchange Server Hardware Ressourcen

    Der erste Punkt ist sicher einer der geschicktesten, wenn man die Nutzung von DSE nicht generell untersagen möchte. Wird Outlook in Verbindung mit dem “Cached Mode” verwendet, wird eine lokale Kopie des Postfachs (OST-Datei) als Basis genutzt. In bestimmten Abständen wird das Exchange Postfach nun regelmäßig auf Änderungen überprüft, welche zeitnah in die OST-Datei übernommen werden und somit sofort genutzt werden können (siehe auch: http://www.msexchangefaq.de/clients/cachedmode.htm).
    Die Verwendung des “Cached Modes” in Verbindung mit einer DSE entlastet bei einer Indizierung den Exchange Server, da die Indizierung mittels des Offline Replikats des Postfachs (OST) durchgeführt wird.

     
    Mein Fazit

    Je mehr Outlook-Anwender eine DSE ohne den “Outlook 2003 Cached Modus” verwenden, desto höher wird die Exchange Server Belastung und desto mehr leidet die Exchange Server Performance. Neben der Problematik der Exchange Server Belastung kommt noch hinzu, dass die Indizierungsroutine einer DSE zumindest einen Teil an Informationen in einem lokalen Datenpool cached. Dieser Bereich ist durch die DSE nicht unbedingt besonders gegen Fremdzugriffe abgesicht (siehe 2ter Link unter “Links”)

     
    Links:

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