iPhone 3G – ein Telefon das begeistert
Verfasst von Markus Mohmeyer am [03/02/2009]
Seit kurzem habe ich aufgrund meiner Vertragsverlängerung ein iPhone 3G auf dem Tisch liegen und ich möchte kurz erzählen, wie ich dazu gekommen bin und wie meine ersten Eindrücke sind…
Tja, wie das immer so ist … Weihnachten kommt jedes Jahr überraschend und genauso hat es mich mit der Vertragsverlängerung erwischt. Plötzlich war sie einfach da und ich hatte noch kein Gerät für die Subventionierung im Auge.
Eine wichtige Anforderung bei der Auswahl für das neue Gerät, das mich die nächsten 2 Jahre begleiten soll war die Unterstützung von ”Pushmail” (Exchange ActiveSync). Mein Nokia N82 kam für den Einsatz mit Exchange ActiveSync aufgrund fehlender Unterstützung der Sicherheitsrichtlinien leider nie in Frage. Zum Zeitpunkt meiner Geräteauswahl gab es kein Nokia Multimedia Handy, das mich reizte und alle meine Anforderungen erfüllte. Die ”Multimedia konservative” E-Serie von Nokia, die ja volle ActiveSync Unterstützung hat, gefällt mir einfach nicht.
Dann kam irgendwann berufsbedingt der Umstand, dass Apple iPhones im Unternehmen wie Pilze aus dem Boden schossen und alle Welt rief nach einer Anbindung an Exchange. Ich hatte in einem älteren Blog-Posting bereits berichtet, dass Apple die Anbindung an Exchange ActiveSync mit der 2.0er Firmware geplant hatte, was seit Mitte 2008 dann auch Wirklichkeit wurde. Da ich also iPhones in der Anbindung an Microsoft Exchange im Unternehmen supporten muss, beschäftigte ich mich mit den Features und schließlich fiel die Wahl meines neuen Gerätes auf das ”Apfel-Phone 3G”.
Nach getaner Bestellung zweifelte ich ab und zu an der Wahl des guten Stückes. Bereits seit dem Nokia N73 war ich großer Fan der Symbian S60 Plattform und so hatte ich irgendwie immer die Frage im Hinterkopf ”Kommt da vielleicht in 2009 von Nokia doch noch etwas besseres als ein iPhone?”. Naja … bestellt ist bestellt und jetzt lassen wir uns mal überraschen, wobei eines mal klar war und ist … mein N82 ist so schnell nicht wegzudenken.
Dann kam der Tag als das gute Stück auf dem Tisch lag. Die größte Herausforderung kam, als ich den Platz für die SIM-Karte gesucht habe. Der kleine SIM-Schlitten am Kopf des iPhones, der nur per drücken mit einer Büroklammer in ein kleines Loch zu öffnen ist, versteckt sich wirklich gut.
Wie ging’s weiter? … Mal eben fix die Apfel-Software installiert, einen iTunes-Account gebastelt, das iPhone geladen und es per USB mit dem Rechner verbunden … noch schnell das Update auf die Firmware 2.2 gemacht und los geht’s zum ersten Eindrücke sammeln.
Tja, was soll ich sagen? Das iPhone ist ein Gerät das von den ersten Momenten an begeistert. Die einfache und intuitive Bedienung und das brilliante Display sind sicher aktuell absolute Referenz im Vergleich zu anderen Touch-Handys. Man findet sich ohne lange zu suchen schnell zurecht und die Touch-Steuerung ist sehr präziese.
Es hat nicht lange gedauert und ich hab mich an die Einrichtung des E-Mail-Clients gemacht und Exchange ActiveSync konfiguriert. Hier muss man Apple eines zugestehen … das ist wirklich ganze Arbeit! Besser geht’s kaum und wer mal die E-Mail Komponente von Windows Mobile und der des IPhones im Vergleich bedient hat, der wird wissen, wovon ich spreche.
Neben der ersten Begeisterung fallen aber auch Dinge auf, die einfach ungewohnt oder anders sind, oder eben einfach fehlen. So gibt es im iPhone mit der Firmware 2.2 ”ohne weiteres” zum Beispiel keine Zwischenablage (Copy/Paste), keinen MMS-Versand, keine Möglichkeit Videos aufzunehmen, keine Sprachwahl und man kann auch keinen Akku wechseln.
Um von den negativen Aspekten, die aber durch einen so genannten ”Jailbreak” gemindert werden können, mal wieder zu den positiven Seiten zu kommen, bleibt zu erwähnen, dass man über den ”AppStore” (Online Software Portal von Apple) gute Software zu günstigen Preisen erwerben kann. Viele nützliche Programme sind sogar kostenlos.
Am Beispiel des Programms ”Ocarina”, welches das iPhone in ein flötenartiges Musikinstrument verzaubert (ja, man muss wirklich hineinblasen!) zeige ich euch jetzt mal, in welcher Form das iPhone Begeisterung auslösen kann …
Für alle Symbian-Smartphone Besitzer, die mit dem iPhone liebäugeln:
Ich werde in Kürze einen direkten Vergleich zwischen iPhone 3G und Nokia N82 mit allen Vor- und Nachteilen angehen.
Links zum Thema
Apple iPhone Webseite
http://www.apple.com/de/iphone/
Apple iPhone 3G Magazin
http://www.iphone-freak.eu/
wird noch vervollständigt
Keywords: Apple iPhone 3G Vorteile Nachteile iTunes
Michael Schneider sagte
Hallo,
warum muss man das Teil per USB anschließen – ich dachte das geht alles per „Over the air“?
Michael S.
Markus Mohmeyer sagte
Hallo Michael,
mir ist nicht bekannt, dass iTunes und das iPhone sich aktuell über Bluetooth unterhalten können, so wie z.B. Nokia Telefone über die Nopkia PC Suite das können. Möglicherweiese ein Feature, das irgendwann noch kommt.
Beste Grüße,
Markus
IPhone 3G mit Base-Vertrag - IPhone 3G ohne Vertrag - Grundlagen Computer sagte
[...] IPhone 3G ist aktuell sehr beliebt und Nutzer des Iphones sind wirklich davon begeistert. Oftmals wird das IPhone 3G in Kombination mit einem [...]